Warum Sie die IT-Sicherheit mit Standard-Produkten deutlich verbessern

IT-Abteilungen stehen massiv unter Druck. Es mangelt an Zeit, Fachkräften und Geld. Damit heißt das Zauberwort “Standardisierung”. Und damit einher geht der Verzicht auf “Custom”-Lösungen.

Die IT-Abteilung, eine eierlegende Wollmilch-Sau

Wenn Sie in der IT-Abteilung eines Unternehmens arbeiten wird Ihnen sicherlich nicht langweilig. Es müssen neue Arbeitsplatz-Computer eingerichtet, Firmen-Notebooks gewartet und die Server aktualisiert werden. Die Geschäftsführung und der neue CTO möchten mit Vollgas ins Thema IoT einsteigen, während die Kollegen aus dem Marketing seit Monaten auf die Freischaltung der omnipotenten Software-Suite warten. Und die Mitarbeiter im Außendienst benötigen schnellstmöglich neue Smartphones und Tablets für ihre Arbeit.

War da noch was? Ach ja, um Informationssicherheit, Datenschutz, IT-Compliance und die damit einhergehenden Risiko-Bewertungen muss sich auch noch jemand kümmern. Wo könnte man das noch einschieben? Vielleicht ist nächsten Monat irgendwann etwas Zeit?

Kennen Sie eine derartige Arbeitssituation? Wahrscheinlich.

Der Fachkräftemangel ist ein Bremsklotz für die Digitalisierung

Laut einer Erhebung von Bitkom Research waren 2021 rund 96.000 IT-Stellen in Deutschland unbesetzt. Das zeigt, es gibt einen massiven Fachkräftemangel. Ein Mangel, den Unternehmen auch durch die Hinzunahme von Consultants kaum noch lösen können. Denn der Markt an IT-Spezialisten ist überall nahezu leergefegt.

Schaubild IT-Fachkräftemangel 2021 (Bild: Bitkom)

Aufgrund der rasant voranschreitenden Digitalisierung gehen wir davon aus, dass sich die Lage in absehbarer Zeit nicht entspannen wird – es kommt zu langsam “Nachwuchs” nach. Und Outsourcing in Nearshore- und Offshore-Länder ist alles andere als einfach, besonders wenn es um das Thema IT-Sicherheit geht.

Die IT-Sicherheit leidet unter dem Fachkräftemangel

Wenn es an  Personal mangelt, mutieren IT-Experten (zwangsläufig) zu wahren Tausendsassas. Sie müssen sich um unzählige Baustellen gleichzeitig kümmern. Der Druck wächst. Da fallen gerne mal ein paar Themen unter den Tisch. Oder sie können nicht mit der Qualität  durchgeführt werden, wie es nötig wäre.

Ein Thema, das unserer Erfahrung nach oft – leider sehr oft – vernachlässigt wird, ist die Informationssicherheit. Auf Management-Folien häufig priorisierte Themen wie Zero-Trust und Systemhärtung kommen gerne ins Hintertreffen. Derlei Tätigkeiten führen unter Umständen externe IT-Berater einmalig durch und übergeben an die Linie. Ab da finden notwendige Veränderungen, Anpassungen oder Überprüfungen wegen des Ressourcen-Mangels nicht mehr statt.

Die Folge: Hacker und andere Cyber-Kriminelle freuen sich über diese Situation.

Was ist aber, wenn ein Thema brennt? Früher griffen Unternehmen dafür auf eine simple Lösung zurück: Sie stellten Fachpersonal ein und holten sich externe Dienstleister. Ein Projekt wurde über den Faktor Mensch “skaliert”. Doch das geht heutzutage nicht mehr. Es gibt einfach nicht mehr genügend finanzierbare IT-Fachkräfte auf dem Markt, um beispielsweise das Thema Informationssicherheit und Datenschutz konsequent und nachhaltig zu verfolgen.

Standardisierung mit Low- & No-Code-Plattformen?

Sogenannte Low-Code- und No-Code-Plattformen sind gerade im Trend. Dahinter stecken Lösungen, mit denen IT-Experten eigene Anwendungen, zum Beispiel Web- und Smartphone-Apps, entwickeln können. Und das mit überschaubarem Aufwand.

Die Idee dahinter: Die Erstellung der Anwendungen erfolgt größtenteils über grafische Benutzeroberflächen, die Entwickler müssen nur wenig Programmcode schreiben. Oft sogar auf niedrigem Niveau, daher die Bezeichnung Low Code.

Eine Weiterentwicklung des Low-Code-Prinzips sind die No-Code-Lösungen. Hierbei wird auf jede Art von Code verzichtet, alles läuft – sinnbildlich gesprochen – wie beim Lego-Bauen ab.

Low- und No-Code-Tools entlasten Ihre IT-Abteilung deutlich. Sie können beispielsweise aufwändige Prozesse, die normalerweise von Hand durchgeführt werden, automatisieren und standardisieren. So erfolgt eine digitale Skalierung und eine deutliche Verbesserung der Effizienz.

Das #NoCodeHardening als deutliche Entlastung

Ein Einsatzgebiet von No- und Low-Code-Lösungen ist die regelmäßige Systemhärtung und das Monitoring von IT-Infrastrukturen. Derartiges frisst bei manueller Durchführung extrem viel Zeit, tausende Zeilen Code (meist in PowerShell) sind zu schreiben und zu pflegen. Diese Zeit ist genau die, die in den IT-Abteilungen eben selten vorhanden ist.

Mit Standard-Produkten wie dem Enforce Administrator, einem Bestandteil der Enforce Suite, führen Sie ein vollständig automatisiertes System Hardening durch – und das getreu dem No-Code-Konzept: einfach konfigurierbar, verwaltbar und transparent im Monitoring.

Deshalb spricht man in diesem Fall von #NoCodeHardening.

PS: Den Enforce Administrator gibt es auch als Managed Service. Das bedeutet, die Spezialisten der FB Pro GmbH betreuen die Systemhärtung Ihrer kompletten IT-Systemarchitektur und stehen Ihnen fortwährend als Berater zur Seite.

Fazit: Standardisierung und Automation helfen!

IT-Experten werden in Unternehmen zunehmend wichtiger. Ohne sie läuft fast gar nichts mehr. Die Aufgabengebiete wachsen von Tag zu Tag, parallel dazu der Zeitdruck und auch die Risiken durch Cyber-Angriffe von innen und außen.

Doch die Leistung der Mitarbeiter lässt sich nach klassischer Vorgehensweise nur gering skalieren. Deshalb werden standardisierte Lösungen benötigt, die sich trotzdem flexibel in Unternehmensprozesse integrieren lassen.

Low- und No-Code-Systeme sorgen – bei richtigem Einsatz – für eine deutliche Entlastung. Es lassen sich damit recht schnell komplizierte und zeitfressende Prozesse automatisieren. Die IT-Experten bekommen dadurch Freiraum für andere Dinge.

Nicht nur das: Das Level Ihrer IT-Sicherheit verbessert sich, da zum Beispiel die Überwachung und die Optimierung der Systemhärtung im Hintergrund abläuft und die Standard-Prozesse im Unternehmen bedient (wie bspw. Incident- oder Change-Management).

Benötigen Sie Unterstützung?

Haben Sie Fragen zum Enforce Administrator? Oder benötigen Sie Hilfe bei der automatisierten Systemhärtung? Unsere Experten sind gerne für Sie da! Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich, wir melden uns umgehend bei Ihnen.

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Bilder: Pixabay, Bitkom

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