In nur wenigen Wochen nach dem Rollout härteten die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren über 50 Prozent ihrer Infrastruktur. Damit erfüllen sie zuverlässig die strengen Vorgaben von NIS2 und B3S. So gelang das Projekt.
Über die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sind bekannt für ihre herausragende Gesundheitsversorgung in der Region. Als anerkannte Lehrkliniken arbeiten sie eng mit führenden Universitäten zusammen, um an der Zukunft der Medizin zu arbeiten. Es entstand ein Ort, an dem Vertrauen und Kompetenz Hand in Hand gehen. Deshalb nehmen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren auch die Absicherung ihrer Systeme ernst.
Die Ausgangslage
Für jede einzelne Klinik sowie für den gesamten Klinikverbund gelten zahlreiche IT-Security-Regularien. Dazu zählen unter anderem die neue Network and Information Security Directive (NIS2) und die Branchenspezifischen Sicherheitsstandards (B3S). Diese müssen von den IT-Verantwortlichen erfüllt werden.
Ein elementarer Baustein ist die Systemhärtung, auch System Hardening genannt. Dabei werden Betriebssysteme und Anwendungen so sicher konfiguriert, dass unnötige Dienste, Funktionen, Berechtigungen und Schnittstellen deaktiviert oder eingeschränkt werden. Dadurch werden potentielle Angriffsflächen deutlich reduziert oder vollständig entfernt.
Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren betreiben eine umfangreiche IT-Infrastruktur mit mehreren hundert Arbeitsplatzsystemen und Servern. Daher war es dem IT-Team wichtig, ein Produkt zu finden, mit dem sich die Systeme möglichst einfach nach anerkannten, aktuellen Industriestandards härten lassen. Zudem musste eine Möglichkeit zur Überwachung der Härtungskonfigurationen sowie zur Erstellung von Hardening-Dokumentationen gegeben sein.
Die Umsetzung
Der Enforce Administrator kann die sehr hohen Anforderungen des Klinikverbunds bestens erfüllen. Mit seiner Hilfe ist es unter anderem möglich, eine auf etablierten Industriestandards basierende Härtung zu erstellen und diese zentral zu verwalten. Der Enforce Administrator überwacht außerdem die Einstellungen und korrigiert automatisch abweichende Veränderungen.
Das Hardening-Tool generiert zudem auf Knopfdruck prüffähige Reports zum Härtungsstatus der Systeme. Dadurch lassen sich manuelle Dokumentationsaufwände deutlich reduzieren und Audits sowie Zertifizierungen effizienter durchführen.
Die Ergebnisse
Wie geplant setzte das Team eine professionelle Systemhärtung gemäß den hohen regulatorischen Anforderungen um. Innerhalb weniger Wochen nach dem Rollout wurden mehrere hundert IT-Systeme gehärtet, was mehr als der Hälfte der gesamten Systemlandschaft entsprach. Auf dieser Grundlage konnten die Hardening-Anforderungen aus B3S, NIS2 und weiteren regulatorischen Vorgaben nachweisbar erfüllt werden.
Außerdem verfügen die Server und Clients nun über ein deutlich höheres Schutzniveau, da viele potenzielle Angriffsvektoren nicht mehr funktionieren und die Angriffsfläche somit erheblich reduziert wurde. Dadurch sinkt das Risiko erheblich, dass der Klinikverbund Opfer von Cyberkriminellen werden könnte.
Daniel Hauke, Systemadministrator und Projektverantwortlicher, erklärt:
„Die Anforderungen an die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen steigen kontinuierlich. Auch wenn unsere Kliniken nicht unter die offizielle KRITIS-Regulierung fallen, orientieren wir uns bewusst an deren hohen Sicherheitsstandards. Der Enforce Administrator unterstützt uns dabei, unsere Systeme einheitlich zu härten und die Sicherheit unserer gesamten IT-Landschaft nachhaltig zu stärken.“
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Haben Sie Fragen zu dem Projekt? Oder möchten Sie Ihre System professionell und nachhaltig härten lassen? Wenden Sie sich gerne an uns.
Bilder: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Freepik / Montage: FB Pro
